Weniger Hektik während der Reifensaison

Neue Reifenservicegeräte

Weniger Hektik während der Reifensaison

30. September 2022 agvs-upsa.ch – Handliches Smartphone-Feeling statt Wechselstress: Die Bedienung der neuen Reifenservicegeräte von Continental ist für Garagisten intuitiv und erleichtert Serviceroutinen.

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Alles drin bei «Autodiagnos Tire 300»: Kamera, OBD-II-Modul, RJ45-Schnittstelle, RFID-Chip und WLAN-Anbindung. Foto: Continental

Mig. Hektik. Sie kommt in den Werkstätten unweigerlich auf, wenn die Reifensaison ansteht. Zum Glück ist dem mit Blick auf den betriebseigenen Umsatz so. Weniger Euphorie dürfte in dem Moment herrschen, wenn es sich um eine enorme Menge an Reifen handelt, die fachgerecht kontrolliert, gewechselt und gegebenenfalls ersetzt werden müssen. Filip Kevilj, Produktmanager für Servicegeräte bei Continental im Aftermarket, kennt den Werkstattalltag und sagt deshalb: «Im Reifengeschäft sind Schnelligkeit und Datenverfügbarkeit die wichtigsten Faktoren.» Die neuen Reifenservicegeräte von Continental – Autodiagnos Tire 100, 200 und 300 – stellen die wichtigsten Systemdaten zügig bereit und sind über Touchscreens und einer einfacher Menüführung zu bedienen. Die Geräte unterstützen den Garagisten auch bei der Dokumentation, Einlagerung und Bestellung der Reifen. 

Leicht von der Hand geht bei allen drei Modellen das Anlernen neuer RDKS-Sensoren an die entsprechenden Steuergeräte und das Aktivieren der Sensoren beim saisonalen Reifenwechsel. Das grosszügige Acht-Zoll-Display des «Autodiagnos Tire 300» zeigt die relevanten RDKS- und Reifendaten auf einen Blick. Clever: Die neuen Reifenservicegeräte erlauben die direkte Kommunikation mit den RFID-Tags in den Reifen über das integrierte RFID-Modul. In den RFID-Tags sind alle relevanten Reifendaten vom Reifenhersteller hinterlegt. Nach Zuordnung zum Fahrzeug wird das komplette Datenpaket des jeweiligen RDKS-Sensors an die Bordelektronik übertragen. 

Der Touchscreen des «Autodiagnos Tire 200» misst fünf Zoll. Wie bei allen drei neuen Geräten der «Autodiagnos»-Familie können Aufträge kabellos über WLAN mit dem werkstatteigenen Auftragssystem synchronisiert oder ausgedruckt werden. Die RDKS-Sensoren lassen sich bei diesem Modell direkt über ein integriertes OBD-II-Modul erfassen und anlernen. Diese OBD-II-Schnittstelle identifiziert auch einzelne Sensoren. Beim Modell Autodiagnos Tire 100 ist der Touchscreen mit 3,5 Zoll nochmals etwas kleiner und die Anbindung an die OBD-II-Schnittstelle im Fahrzeug erfolgt über ein externes OBD-II-Modul, das per Netzwerkkabel ans Gerät angeschlossen wird. 

Bei allen drei Geräten haben die Produkteentwickler dafür gesorgt, dass laufend Software- Updates und regelmässige Datenbankaktualisierungen möglich sind. Die Servicegeräte sollen stets mit den neusten RDKS-Sensoren sowie Fahrzeugprotokollen kommunizieren. Somit muss sich der Garagist nicht mit Softwares herumschlagen, sondern kann sich darauf konzentrieren, den Reifenwechselstress zu reduzieren.

Neue Reifenbremstests 
 
Continental hat ein fahrerloses und vollelektrisches Testfahrzeug für die Messung der Brems-performance von Autoreifen entwickelt. Das Analysefahrzeug überwacht die Reibungseigen-schaften von Reifen bei Bremsmanövern sowohl auf trockener als auch auf nasser Fahrbahn. Die vollautomatisierten Tests sollen den Bremsweg von Reifen weiter verringern und dadurch für mehr Sicherheit im Strassenverkehr sorgen. Der Mehrwert der neuartigen Reifenbremstests: Tests können unabhängig von fahrzeug- oder modellspezifischen Eigenschaften durchgeführt werden. Das Prüffahrzeug kommt auf dem unternehmenseigenen Testgelände Contidrom, nahe Hannover (DE), zum Einsatz. In der wetterunabhängigen Einrichtung können bis zu 100 000 Bremsversuche jährlich auf trockener, nasser und vereister Fahrbahn stattfinden. Die Anlage ist in eine 350 Meter lange undund bis zu 30 Meter breite Halle integriert.
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