Die aktualisierten Schutzkonzepte sind da

24. Juni agvs-upsa.ch – Per 22. Juni wurden weitere Massnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 gelockert. Der AGVS und die Branchenlösung BAZ haben ihre Schutzkonzepte auf den neusten Stand gebracht.

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Quelle: AGVS-Medien
 
cst. Mit gesetzlichen Vorgaben wie Verboten sowie Hygiene- und Verhaltensregeln hatte der Bundesrat im März Massnahmen erlassen, damit er die Bevölkerung schützen und die Verbreitung des Coronavirus stark eindämmen konnte. Aufgrund der positiven epidemiologischen Entwicklung wurden per 27. April, 11. Mai und per 6. Juni Lockerungen beschlossen. Am 22. Juni wurden weitere Einschränkungen nun gelockert. Dies hat den AGVS und die Branchenlösung BAZ dazu veranlasst, die Schutzkonzepte zu aktualisieren.
 
Vorgaben für den Schutz: Schutzkonzepte
Die Schutzkonzepte basieren zum einen auf den Hygiene- und Verhaltensregeln, zum anderen auf den Prinzipien zum Gesundheits- und Arbeitnehmerschutz, die der AGVS, die BAZ und das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco festgelegt haben. Das Ziel der Schutzkonzepte ist es, Kundinnen und Kunden, Mitarbeitende und Teilnehmende von Aus- und Weiterbildungen bestmöglich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Hauptverantwortlich für die Umsetzung der Schutzkonzepte sind die Betriebe, Einrichtungen oder Schulen selbst. Die Aufsicht über die Umsetzung obliegt den Kantonen.
 
Was hat sich bei den AGVS/BAZ-Schutzkonzepten verändert?
Ab dem 22. Juni 2020 gelten folgende Massnahmen: Alle öffentlich zugänglichen Orte müssen weiterhin über ein spezifisches Schutzkonzept verfügen. Für alle Konzepte gelten dieselben Massnahmen. Der Abstand, der zwischen den Personen mindestens einzuhalten ist, beträgt 1.5 Meter. Kann dieser Abstand nicht eingehalten werden, müssen Masken getragen oder Abtrennungen installiert werden. Die SwissCovid App, Contact Tracing, für Mobiltelefone trägt zur Eindämmung des Virus bei. Diese hilft mit, Übertragungsketten zu stoppen. Verbindliche Musterschutzkonzepte gibt es nicht mehr. Anstelle des Musterschutzkonzeptes des SECO gibt es neu das COVID-19 Merkblatt für den Arbeitgeber.

Um die Umsetzung für in die Betriebe zu vereinfachen hat sich der AGVS und die Branchenlösung BAZ entschieden, die bisherigen Schutzkonzepte für den Sales, den After-Sales und Waschanlagen durch ein Schutzkonzept (Schutzkonzept für Garagenbetriebe) zu ersetzen.

Hier geht es zu den aktualisierten Konzepten mit den Änderungen:
 
Aktualisierte Schutzkonzepte mit Gültigkeit ab 22. Juni
Die Schutzkonzepte des AGVS und der BAZ beschreiben, welche Vorgaben Einrichtungen und Betriebe im Rahmen ihrer Pflichten gemäss dem allgemeinen Gesundheitsschutz gegenüber ihren Arbeitnehmenden und gemäss der Covid-19-Verordnung 2 zum Schutz der Bevölkerung ab dem 22. Juni erfüllen müssen. Die Vorgaben richten sich an die Betreiber von Einrichtungen und Organisatoren von Veranstaltungen und an die Arbeitgeber. Sie legen betriebsinterne Schutzmassnahmen fest, die unter Mitwirkung der Arbeitnehmenden umgesetzt werden müssen.
 
Der AGVS und die BAZ haben mit bestem Wissen und Gewissen Vorlagen erstellt, die möglichst viele Arbeitssituationen abdecken und Massnahmen zur Umsetzung aufzeigen. Die Schutzkonzepte sind Hilfestellungen und keine Gesetzestexte. Jeder Betrieb ist selbst verantwortlich, dass er die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) geforderten Punkte umsetzt.
 
 
 
So kommen Sie zum Schutzkonzept für Ihren Betrieb:
 
1. Laden Sie das oder die für Ihre Tätigkeit adäquate Standard-Schutzkonzept(e) von unserer Homepage runter.
 
2. Prüfen Sie für jedes Schutzziel (linke Spalte) die vorgeschlagenen Standardschutzmassnahmen (rechte Spalte).
 
3. Wenn sämtliche Standardmassnahmen umgesetzt werden, bitte das entsprechende Feld auf der zusammenfassenden Seite ankreuzen und zu Punkt 5 übergehen / Wenn nicht alle Massnahmen umgesetzt werden, zu Punkt 4 gehen.
 
4. Sind gewisse Massnahmen objektiverweise in ihrer Tätigkeit nicht umsetzbar, muss dies in der entsprechenden Rubrik auf der zusammenfassenden Seite vermerkt und begründet werden. Das Schutzziel muss trotzdem erreicht werden, was eine andere Massnahme nötig machen kann.
 
5. Legen Sie diese Massnahmen Ihren Angestellten vor.
 
6. Setzen Sie die Massnahmen um.
 
7. Datieren und signieren Sie das Dokument (im Hinblick auf eine eventuelle Kontrolle aufzubewahren). Ihr Konzept ist somit umgesetzt.
 
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