Alternative Antriebe: Schweiz über dem europäischen Schnitt

Alternative Antriebe

Alternative Antriebe: Schweiz über dem europäischen Schnitt

25. Januar 2021 agvs-upsa.ch – Wie viele E-Fahrzeuge sind in der EU unterwegs? Wie viele Autos kommen auf 1000 Einwohner? Der europäische Branchenverband der Autohersteller Acea bietet in seiner Studie einen umfassenden Überblick.

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Der BMW iX3, ein reines Elektrofahrzeug. Quelle: BMW

mig. Der Anteil von alternativ angetriebenen Personenwagen in Europa beträgt 4,6 Prozent. Diese Zahl veröffentlicht der europäische Branchenverband der Autohersteller Acea in seiner Studie, die Daten aus 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Norwegen, Grossbritannien und der Schweiz erfasst. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2019. Beim Anteil der Hybridfahrzeuge liegt die Schweiz mit einem Marktanteil von 2,4 Prozent deutlich über dem europäischen Schnitt (0,8). Auch bei den rein batterieelektrisch betriebenen Autos weist die Schweiz einen um 0,5 Prozent höheren Anteil auf.

Wie Acea mitteilt setzt sich der Trend fort. Plug-in-Hybride waren im Jahr 2020 in Deutschland (Marktanteil: 6,9%) und Frankreich (4,5%) populär. Der Anteil batteriebetriebener Autos macht in beiden Ländern zudem jeweils 6,7 Prozent aus. Für die Schweiz liegen dem Acea noch keine Zahlen für das abgelaufene Jahr vor.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie zeigen sich 2020 in einem Rekord-Einbruch bei den europäischen Neuzulassungen. Im vergangenen Jahr sind lediglich rund 10 Millionen neue Personenwagen auf die Strassen gekommen – 23,7 Prozent weniger als gegenüber dem Vorjahr. Den stärksten Rückgang verzeichnete Spanien mit 32,3 Prozent, gefolgt von Italien (-27,9%) und Frankreich (-25,5%). Der Rückgang im Vergleich zu 2019 beträgt auch in der Schweiz rekordhohe 24 Prozent. 236'828 neue Personenwagen wurden eingelöst. Vergleichsweise besser weggekommen ist da Deutschland mit einem Minus von knapp 20 Prozent.

In der Acea-Studie wurde auch das Durchschnittsalter der Autos in der EU erhoben (11,5 Jahre). Auf den Strassen von Litauen, Estland und Rumänien sind Fahrzeuge unterwegs, die mit mehr als 16 Jahren deutlich über dem Schnitt liegen. In der Schweiz (8,6 Jahre), Österreich (8,3 Jahre) und Luxemburg (6,5 Jahre) entscheidet man sich dagegen wesentlich früher, sich ein neues Auto zu kaufen. 

Ein weiterer Zahlenvergleich: Im europäischen Raum kommen 569 Autos auf 1000 Einwohner. Luxemburg weist die höchste Autodichte auf (694), Lettland die niedrigste (342). In der Schweiz sind es mit 535 Autos pro 1000 Einwohner nur leicht weniger als im europäischen Mittel. 
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